Drei Bazungu in Uganda

04.12.2025 - Los geht's

Endlich am Gate
Endlich am Gate

Pünktlich um 9:00 Uhr ging es für uns, Markus, Robin und Florian, los nach Stuttgart an den Flughafen. Nachdem CheckIn und Gepäckaufgabe geklappt hatten und der Sicherheitscheck erfolgreich überwunden ist freuen wir uns nun am Gate auf den Abflug. 

05.12.2025 - Ankunft In Uganda

Bagage center
Bagage center

Nachdem unser Flug in Stuttgart schon verspätet gestartet war, kamen wir natürlich auch verspätet in Istanbul an. Wir hatten ca. 20 Minuten vom Ausstieg bis zum Abflug des Anschlusflugs. 

Kleiner Spoiler: Wir haben es geschafft, unsere Koffer leider nicht 😞

Auf dem Flug nach Entebbe, der ziemlich unspektakulär war, fanden wir leider relativ wenig Schlaf. So kamen wir also kurz vor fünf in Uganda an und mussten erstmal für Markus ein neues Visum beantragen, da es leider einen Fehler bei der Übermittlung seiner Passnummer gegeben hatte. Aber DIA (das ist Afrika) 😉

Robin wartete in der Zwischenzeit leider vergebens auf unsere Koffer, da die Fluggesellschaft es nicht rechtzeitig geschafft hatte die Koffer in Istanbul um zu laden. Also fanden wir uns kurz darauf zusammen mit dutzenden anderen Fluggäste beim Gepäckservice, um den Verlust zu melden. 


Anschließend galt es eine Möglichkeit zum übernachten zu finden, da das Gepäck mit dem nächsten Flieger, also 24 Stunden später,  nachgeliefert werden sollte. Auch wenn der vielen bekannte Gouvernors Club eigentlich ausgebucht war, schaffte es das Personal dennoch uns ein Apartment zur Verfügung zu stellen - DIA 😀 


Um den Tag dennoch sinnvoll zu nutzen, beschlossen wir an den Äquator zu fahren. 

Am Äquator
Am Äquator

Neben ein paar Erinnerungsfotos ließen wir es uns auch nicht nehmen ein kleines Experiment vorgeführt zu bekommen: läuft das Wasser auf der Nordhalbkugel anders ab als auf der Südhalbkugel?


Dafür standen drei Schüsseln bereit. Eine direkt auf dem Äquator und je eine ca. 5 Meter nach Norden und Süden versetzt. Und tatsächlich läuft das Wasser im Norden im und im Süden gegen den Uhrzeigersinn ab. Doch damit nicht genug: direkt auf dem Äquator läuft das Wasser ohne Drehung einfach nach unten aus!


Anschließend genossen wir am Äquator unsere für diesen Aufenthalt ersten Rolleggs.


Nachdem wir aber noch immer ohne Gepäck da standen, mussten wir auf dem Rückweg ins Hotel noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen und Geld umtauschen.


Zurück im Hotel wollten wir eigentlich nur noch schnell was essen und ins Bett fallen. Solomon kam allerdings auch noch zu Besuch und da wir am nächsten Tag früh raus wollten um schnellstmöglich unser Gepäck zu bekommen beschlossen Benji und Solomon bei uns im Hotel zu bleiben und so übernachteten wir zu fünft in unserem Apartment. 

06.12.2025 - Nikolaustag

Untypisch für Afrika wird unser Frühstück überpünktlich geliefert. Unsere Fahrer hingegen kamen (DIA) deutlich später um uns ab zu holen - die Reifen mussten noch aufgepumpt werden.

Die Fahrt zum Flughafen ging dafür reibungslos und sehr zügig. Am Flughafen selbst galt es dann das Labyrinth der drei Zugangskontrollen zu überwinden um zum Gepäckservice zu gelangen. Dort waren die Leute DIA entspannt und meinten nur sie hätten über 200 nachgelieferte Gepäckstücke von Turkish Airline erhalten. Nachdem wir all unsere Koffer aus der Menge heraus gepickt hatten und alle Formalitäten erledigt waren, konnten wir endlich nach Bweyale aufbrechen. 

Abfahrt
Abfahrt

Die Fahrt verlief sehr gut und unser Fahrer hat richtig Gas gegeben, so dass wir pünktlich um 12:00 Uhr auf dem Life for All Gelände in Bweyale ankamen. Zeit zum auspacken war allerdings keine, da heute die Graduation Party für die Kinder statt fand, die im nächsten (Schul-)Jahr in die Primary School wechseln. 

Wie gewohnt waren wir als "Bazungu" natürlich ein absolutes Highlight und als Vereinsmitglieder auch gleich Ehrengäste. Als solche mussten wir dann natürlich auch gleich noch eine Rede halten, was auch ganz gut lief: Markus hielt die Rede auf deutsch, Florian übersetzte ins englische und Musa übersetzt weiter auf Luganda - wir haben keine Ahnung was bei dieser stillen Post heraus kam 😉


Irgendwann zwischendurch hatten wir dann doch auch noch ein paar Minuten gefunden um die Geschenke die von Sponsoren persönlich für ihre Patenkinder mitgegeben wurden zu übergeben. 

Die Kinder mit den Geschenken von ihren Paten
Die Kinder mit den Geschenken von ihren Paten

Die Graduation Party stellt das Ende des Schuljahres dar und die Kinder gehen für zwei Monate in die Ferien. 

07.12.2025 - "Ankommen"

Nach dem gestrigen langen und anstrengenden Tag haben wir alle sehr früh aber auch sehr gut geschlafen. 

Wie es sich für einen Sonntag gehört gab es morgens einen Gottesdienst. Außerdem konnten wir endlich unsre Koffer auspacken und die mitgebrachten Spenden sortieren. 

Aus Sicherheitsgründen, falls EIN Koffer verloren geht, war in jedem Koffer ein bisschen von allem: T-Shirts, Kleider, Hosen, Röcke, Taschen und noch vieles mehr. Wie wir nun wissen hilft das natürlich auch nicht, wenn alle Koffer weg sind 😄


Da mit der gestrigen Graduation Party wie schon geschrieben das Schuljahr endete, sind nun nur noch die Kinder des Internats auf dem Gelände. Die Idee ist daher diesen Kindern "vorab" zukommen zu lassen was sie brauchen und der Rest wird nach den Ferien an die Kinder gegeben die den dringendsten Bedarf haben.  

Die Belegschaft von Life for All in Uganda
Die Belegschaft von Life for All in Uganda

Nachdem die Spenden sortiert waren durften wir an einem Team Meeting teilnehmen, das uns sehr spannende Einblicke in die ugandische Organisation ermöglichte.

Anschließend machten wir noch ein Gruppenfoto von allen Angestellten und waren anschließend selbst die meistfotografierte Attraktion. 😂

08.12.2025 - Die Schaukel und die Spenden

Der Morgen begann ganz entspannt mit einem schönen afrikanischen Sonnenaufgang. Markus wollte heute mit Robin sein Herzensprojekt angehen, die Schaukel. Es fanden sich auch sehr schnell einige Praktikanten ein. 

Und wie es sich für Afrika gehört hatte Florian als Fotograf genauso schnell Fans gefunden, die nicht müde wurden sich fotografieren zu lassen. 

Insbesondere Mohammed interessierte sich sehr für die Kamera und ihre Funktionen, also bekam er einen Crash Kurs von Florian und durfte selbst fotografieren. 


Am Nachmittag war es dann soweit und die ersten Spenden an die Internatskinder wurden ausgeben.

Alle Kinder aus dem Internat haben etwas abbekommen und sich riesig gefreut. An dieser Stelle auch ein herzliches "Dankeschön" der lieben Nina für die vielen selbst genähten Taschen! Was heute nicht verteilt werden konnte, weil es beispielsweise zu groß war, wird nach den Ferien an die Kinder der Secondary School verteilt und was dann noch übrig ist geht an bedürftige Nachbarn.


Die wichtigsten Spenden sind Kinderschuhe und Kinderkleidung, da diese hier zum einen stark beansprucht werden (die Kinder sitzen hier ja nicht vor der Konsole 😉) und zum anderen die Kinder natürlich auch irgendwann aus ihrer Kleidung heraus wachsen. 


Hierzu noch eine kleine Anekdote von Florian:

Wann immer ich Fotos von den Kindern mache kommen diese nach dem "Klick" sofort zur Kamera gerannt und wollen sich sehen. Dabei fangen sie auch an durch die Bilder zu scrollen. So sind sie auch auf die Bilder weiter oben im Blog gestoßen, als ich die sortierten Spenden fotografiert habe. Sie zoomten in die Bilder und direkt auf die Schuhe. Sofort kamen die ersten "Oooh - These are my shoes!" und "I want that shoes". Beim verteilen der Schuhe dann haben sie alles getan um auf jeden Fall in einen Schuh zu passen, egal ob er zu groß oder zu klein war und die Enttäuschung keinen passenden Schuh gefunden zu haben war genau so groß wie die Freude derer die einen passenden Schuh bekommen haben. Also wenn wir wieder eine Gruppe hier her schicken und ihr Kinderschuhe habt die ihr nicht mehr braucht, hier werden sie dringend benötigt!

(Aber bitte erst wenn es wieder los geht 😉)

09.12.2025 - Good morning Africa!

Nach einem schönen Sonnenaufgang hatten wir auch einen angenehmen Morgen. Markus und Robin hielten ihren morgendlichen Bibelkreis und Florian arbeitete weiter an der Transparenz der Organisation. 

Außerdem hatten wir heute die Möglichkeit das Gebäude der Secondary School genauer in Augenschein zu nehmen.  

Die von Paul erdachte Dach-Konstruktion erfüllt die geplante Funktion voll und hält das Gebäude schön kühl ( für hiesige Verhältnisse 😉 )


Zwischendurch wurden auch noch ein paar Geschenke überreicht. 

Wie immer haben sich alle sehr gefreut und waren sehr dankbar. 


Leider war es heute morgen aber auch an der Zeit uns von Benji zu verabschieden. Wir werden ihn aber gegen Ende unseres Aufenthalts wieder sehen, denn er möchte uns wieder aus Bweyale abholen und nach Kampala begleiten. Wir verstehen aber natürlich, dass er zurück zu seiner Familie möchte. 

Nachmittags, während Markus mit seinem Patenkind dessen Schwester im Ort besuchte, fand Robin eine weitere Aufgabe, er wollte die Lampe in der Küche reparieren. 

Robin bei der Arbeit
Robin bei der Arbeit

Das lief allerdings auch mal wieder ganz DIA (zur Erinnerung: Das ist Afrika 😉 ) ab. Zuerst war kein Messgerät da um den Fehler zu finden. Also fuhr Robin mit Musa nach Bweyale um eins zu kaufen. Wieder zurück stellten sie fest, dass sie keine Batterie hatten. Also zurück nach Bweyale und ein neues Gerät mit Batterie holen. Das funktionierte nun und es wurde festgestellt, dass die Fassung defekt ist. Also mussten wir im Lager suchen ob es irgendwo noch eine funktionsfähige Fassung gibt. Nach langem suchen fanden wir eine Kiste mit jeder Menge Kabel und Steckern darin und irgendwo dazwischen fanden wir auch unsere Fassung. Zurück im Gästehaus mussten wir allerdings feststellen, dass unter allen zur Verfügung gestellten Schraubenziehern kein passender zu finden war. Also zurück ins Lager und Schraubenzieher suchen. Diesmal leider ohne Erfolg 😔

Also wurde ein Mitarbeiter nach Bweyale geschickt um einen passenden Schraubenzieher zu kaufen - und kam mit Kabelklemmen zurück. 

Zum Glück fand Musa ( übrigens: der Schulleiter - falls das noch nicht erwähnt wurde) in einer seiner Schreibtischschubladen noch einen Bit-Schraubenzieher mit dem passenden Bit dazu. 


Für Anja: es war ein "Life for All"-Logo auf der Schachtel des Schraubenziehers 😉


Also konnte Robin endlich die Lampe erfolgreich reparieren. 

Endlich ist uns ein Licht aufgegangen
Endlich ist uns ein Licht aufgegangen

Leider kam es wieder DIA: Nachdem die Lampe nun einige Stunden erfolgreich ihren Dienst geleistet hat, hat sie gerade wieder den Geist aufgegeben 🫣

Wie gewonnen, so zerronnen 😭
Wie gewonnen, so zerronnen 😭

Diesmal ist allerdings die Birne durchgebrannt 🤷‍♂️

10.12.2025 - DIA

DIA - Das ist Afrika. Diesen Ausdruck findet ihr häufig in diesem Blog. Und aus Deutschland kam auch die Frage, warum steht das da so oft und was bedeutet das? Meistens verwenden wir es dann wenn etwas nicht so funktioniert wie in Deutschland und daraus vielleicht auch noch eine (im Nachhinein) lustige Situation entstanden ist. 


DIA ist aber viel viel mehr! 

DIA ist eine unglaubliche Herzlichkeit der Menschen hier vor Ort. Man kümmert sich um einander und das merkt man schon bei der Begrüßung. Zu jeder Begrüßung gehört hier ein ernst gemeintes "How are you?" - "Wie geht es dir?". Und wenn die Antwort nicht positiv ausfällt ist mindestens ein offenes Ohr da, wenn möglich auch ein Hilfsangebot.

DIA ist auch Respekt. Nicht nur "uns Weißen" gegenüber sondern auch untereinander. Man begegnet sich mit einer Höflichkeit, die wir in Europa oftmals schon verlernt haben. 

DIA ist auch echte Dankbarkeit. Uns gegenüber, da den Menschen hier allein schon unsere Anwesenheit das Gefühl gibt nicht vergessen worden zu sein, und genauso auch untereinander für jede noch so kleine Unterstützung. Die Menschen hier wissen, dass sie aufeinander angewiesen sind.

DIA ist aber auch gemeinsam lachen. Nicht über jemanden sondern miteinander. Insbesondere an den Kindern kann man das sehen. Sie haben eigentlich nichts, aber sie haben eine unglaubliche Freude am gemeinsamen Spiel. Egal ob Schaukel, Fußball oder faules Ei. Und auch die Erwachsenen lachen viel und versuchen das Beste aus ihrem Leben zu machen. 


Dieses DIA ist auch etwas das uns antreibt und uns die Kraft gibt auch in schwierigen und anstrengenden Situationen einfach weiter zu machen. 

Heute morgen brachte Robin den Kindern den Cup-Song bei. Die Kinder waren mit Feuereifer dabei und hatten riesigen Spaß. 


Florian besuchte unterdessen seine Patenfmilie. Es war wunderbar zu sehen wie sich das Leben der Familie Stück für Stück verbessert. Beim letzten Besuch vor einem Jahr lebte die Familie noch in vier traditionellen Rundhäusern.

Mit den damals gekauften Werkzeugen und viel Fleiß hat es Margret, die Mutter der Familie, geschafft mit den zur Verfügung gestellten landwirtschaftlichen Flächen so viel Überschuss zu erwirtschaften, dass sie damit beginnen konnte ein Steinhaus zu bauen. Eine beachtliche Leistung, vor allem wenn man bedenkt, dass die Familie vor einigen Jahren als mittellose Flüchtlinge aus dem Süd-Sudan nach Uganda gekommen ist. 


In der Zwischenzeit begann auf dem Life for All Gelände die Geburtstagsfeier für Ketra und Blessing. Hierzu gibt es bei LFA traditionell ugandischen Kuchen (Sahnetorten und Buttercreme halten hier nicht lange), eine Art Rührkuchen mit einem sehr zuckerhaltigen Einstrich.

Zur Tradition gehört wohl auch, dass sich die Kinder selbst mit dieser Zuckermasse einstreichen - und natürlich wurden auch die Bazungus nicht verschont 😂


Später wurden mit den Kindern mitgebrachte Stern-Vorlagen ausgemalt. 

Wenn man das Papier dann mit Öl einstreicht wird es leicht transparent und klebt von alleine an Fensterscheiben. Irgendwie führt dies einem wieder vor Augen, dass wir uns immer mehr Weihnachten nähern. Bei täglich über 30°C kann man das leicht vergessen wenn man eigentlich aus Mitteleuropa kommt. 😉


In der Zwischenzeit war der gute Sunday nach Bweyale gefahren und hatte noch ein paar in Auftrag gegebene Geschenke für Florians Patenfamilie besorgt. 

Es ist immer wieder schön die strahlenden Gesichter zu sehen. 

11.12.2025 - Halbzeit!

Kaum zu glauben, aber es ist nun schon eine Woche her seit wir aufgebrochen sind und in einer Woche treten wir schon wieder den Heimweg an. 


Florian wollte heute Wäsche waschen und das eigentlich selbständig. Das "selbständig" ist hier aber gar nicht so leicht. Da zum Wassertransport vom Brunnen nun einmal Kanister benötigt werden muss man diesen besorgen und die nächsten stehen in der Küche vom Gästehaus. Da sich dort aber auch immer Mitarbeiter aufhalten ist es nur schwer möglich unbemerkt einen Kanister zu bekommen. Nach einiger Diskussion fanden wir den Kompromiss, dass Jesca Florian beibringt wie man in Uganda Wäsche wäscht. 

Sie brachte das allerdings so schnell bei, dass sie drei Wäschestücke fertig hatte, bevor Florian eines fertig hatte 😄

Aber immerhin, zuletzt waren alle Kleidungsstücke gewaschen und sie konnten diese gemeinsam aufhängen. 


Für uns ist es immer wieder eigenartig, wie viel uns die Menschen hier abnehmen, bzw gar nicht machen lassen wollen. Aber aus den Gesprächen mit ihnen erfahren wir immer wieder, dass dies ihre Art ist uns ihre Dankbarkeit zu zeigen. Die Arbeit von Life for All und die Spenden der Sponsoren sind das was den Kindern hier eine Zukunft und den Mitarbeitern Arbeit und ein Gehalt gibt um ihre Familien zu ernähren. Und dafür sind die Menschen hier aus tiefstem Herzen und unendlich dankbar. 

Auch heute hielten Robin und Markus wieder ihren Bibelkreis mit den Kindern. Diese sind sehr froh von Jesus erzählt zu bekommen. 

Zudem gab es heute wieder eine kleine Überraschung für die Kinder. Es wurden die Broschüren verteilt, die uns Paul mitgegeben hatte und jedes Kind bekam eine handgemalte Weihnachtskarte, die Robin mit seiner Jugendgruppe und einige Mitglieder aus der FeG in Steinheim für sie gemalt hatten. 


Zum Mittagessen waren wir heute richtig viele am Tisch, da auch die Damen die sich immer rührend um uns kümmern, Tracy, Pauline und Jesca, sich zu uns an den Tisch trauen. 

Nachmittags gab es für die Mitarbeiter Christstollen, den uns die Liebe Ari für sie mitgegeben hatte. 

Im Gästehaus wurden unterdessen wieder Sterne ausgemalt und die Scheiben beklebt. 

Allerdings artete das Malen dann doch irgendwie in eine Kids-Party mit singen, tanzen und viel ausgelassenem Unsinn aus 🤣

Einfach herrlich!


Robin und Florian hatten den Trubel versucht aus zu nutzen um die Wassertonne im Bad auf zu füllen. Immerhin haben sie es geschafft eine Tour Wasser zu holen, bevor die Kinder wieder mit machten. Und Robin arrangierte auf dem Rückweg vom Brunnen, dass er nun einen original afrikanischen Schuh hat. 

Allerdings ist Wasser pumpen und schleppen in der Gruppe auch lustiger und mit zwei Bazungu über die man sich im besten Sinne lustig machen kann auch leichter zu bewältigen. 

Interessant waren für uns auch die Erdnüsse die uns die Kinder brachten. In Deutschland bekommen wir diese ja meist nur in der Dose oder Tüte, und in der Regel sind sie dann auch zumindest geröstet. Hier bekamen wir sie frisch vom Feld. In dieser Form erinnern sie geschmacklich ein wenig an Bucheckern.

An dieser Stelle wollen wir uns auch einmal bei den vielen namenlosen Helfern von Life for All bedanken, die durch ihren unermüdlichen Einsatz im Gästehaus dafür sorgen, dass wir nicht total zerstochen werden: den Geckos 😂

12.12.2025 - Fotosession Teil 1

Leider hatten wir etwas Probleme mit dem Internet. Entschuldigung dafür!

Der Blog wird natürlich weiter geführt und die Ereignisse der letzten Tage nachgetragen. 


Markus und Robin begannen den Tag wieder mit ihrem Bibelkreis. Die Kinder sind nach wie vor mit Begeisterung dabei. 

Florian machte unterdessen einen Rundgang über das Gelände und traf dabei auf ein paar ältere Jungs die Volleyball spielten. Da die Basis-Skills der Jungs jedoch noch stark ausbaufähig waren, ließ er es sich nicht nehmen mit zu spielen. Nachdem die grundlegenden Handhaltungen nochmal erklärt und ein paar einfache Aufstellungs- und Taktik Grundlagen geklärt waren, entwickelte sich das Spiel dann von "den Ball schnellstmöglich übers Netz bekommen" zu einem halbwegs kontrollierten Spiel. 


Besonders erwähnenswert ist für den heutigen Tag auch das Mittagessen: neben dem üblichen Reis, Bohnen, etc. gab es heute auch Grashüpfer.

Nach einiger Überwindung probierten Robin und Markus und waren positiv überrascht. Auch Florian schaffte es irgendwann sich zu überwinden, konnte den frittierten Tierchen jedoch nicht so viel ab gewinnen. 


Nach dem Essen ging es ans Fotoshooting. Jedes Jahr kommen neue Kinder zu Life for All, für die dann ein Sponsor benötigt wird. 

Unser Hobbyfotograf Florian mache sich also ans Werk um möglichst alle Kinder die noch keinen Paten haben ab zu lichten. Allein im Internat sind dies aktuell über 50 Kinder jeden Geschlechts und aller Alterstufen von 3 - 16 Jahren. 

Die Bilder werden nach unserer Rückkehr nach Deutschland nach und nach auf die Homepage hochgeladen. Wer allerdings nicht so lange warten möchte ist herzlich eingeladen schon jetzt ein Patenschaftsformular hier auf der Homepage aus zu füllen oder kann sich vertrauensvoll an unsere Liebe Ari wenden. 

Auch in Uganda gibt es schlechtes Wetter. Nachdem der Wind stark aufgefrischt hatte, brach auch noch heftiger Regen über und herein, der allerdings nach einer halben Stunde wieder vorüber war. 

13.12.2025 - Fotoshooting Teil 2

Auch in der Nacht hatten wir Regen und Gewitter, aber dennoch eine ganz gute Nacht. 


Der Bibelkreis von Robin und Markus musste heute leider ausfallen. Angela, unsere Sponsorbeauftragte in Bweyale, hatte noch einige Kinder die beim gestrigen Fotoshooting nicht anwesend waren für heute Vormittag einbestellt.

Da auch für die Akten vor Ort aktuelle Bilder der Kinder benötigt werden, hatten wir noch am Vorabend beschlossen Fotos von möglichst allen Kindern zu machen, unabhängig ob diese schon einen Paten haben oder nicht. 


Leider fand das Wetter unseren Plan nur mäßig gut und wollte nicht so richtig mitspielen. So mussten wir immer mal wieder zwischen Fotoshooting im Freien und dem Gästehaus hin und her wechseln. 


Die Shootings der beiden Tage zusammen gerechnet haben wir Fotos von rund 200 der etwas mehr als 300 Kinder im Life for All Kinderdorf Bweyale gemacht. 

Als es abends dann trocken und etwas Kühler war, spielten Markus und Florian wieder Volleyball mit den Kindern und nach einiger Zeit kam auch Musa dazu. Keine Ahnung welches Team "gewonnen" hat aber alle hatten einen riesen Spaß ☺️

14.12.2025 - Gottesdienst

Wie es sich für einen Sonntag gehört, war auch heute wieder Gottesdienst. Und für Markus und Robin war es noch dazu ein ganz besonderer Gottesdienst: Markus durfte in Life for All predigen und Robin übersetzte die Predigt ins Englische und durfte aus der Bibel lesen. 

Musa und Pauline (Lehrerin in Life for All und Gottesdienstleiterin) übersetzen zusätzlich noch in Luganda. 

Der Gottesdienst hier ist etwas anders als die "gewöhnlichen Gottesdienste" bei uns. Es wird viel intensiver gesungen und getanzt und es gibt viel mehr Interaktion zwischen der Gottesdienstleitung und den Gottesdienstbesuchern.

Die erneute Anwesenheit einiger Schüler beim Gottesdienst wird anschließend auch gleich für weitere Fotos genutzt. 


Nachmittags ging es dann mit den Boda Bodas (die hiesigen Motorräder) nach Bweyale. Florian wollte nach Stoffen schauen und Robin sich eine neue Hose schneidern lassen. 

Also ging es zuerst auf dem Markt und dann zu einer Schneiderei. 

Danach unternahmen Musa und ein Fahrer aus Bweyale eine Rundfahrt mit uns durch das Flüchtlingsviertel. Hier leben rund 176.000 Flüchtlinge aus dem Sudan und Süd-Sudan. Das ist die größte Flüchtlingsansammlung in Uganda. Bweyale selbst hat etwas mehr als 100.000 Einwohner, so dass die Region zusammen also etwa 300.000 Einwohner hat. Die Regierung hat den Flüchtlingen Land zur Verfügung gestellt, das sie selbst bewirtschaften können um sich selbst besser mit Lebensmitteln versorgen zu können. Geldleistungen bekommen Sie nicht, nur Essensrationen von Organisationen der Vereinten Nationen. 


Auf dem Rückweg umrundeten wir einmal das Gelände von Life for All, was angesichts der teilweisen Trampelpfade eine beachtliche Leistung unseres lieben Musa darstellte, zumal er zwei Beifahrer hatte. 

Zurück auf dem Gelände wurde Florian von seinem Patenkind Gerald und dessen Bruder Rogers überrascht. Gerald wohnt eigentlich bei seiner Mutter, Margret, aber da er und die Patenkinder von Robin und Markus uns morgen auf die Safari begleiten werden, die um 4:00 Uhr starten soll, schläft er heute bei seinem Bruder im Internat. 

Voraussichtlich werden wir den Blog Eintrag für morgen am Dienstag nachtragen müssen, da wir erst gegen 20 Uhr zurück kommen werden. 

15.12.2025 - Safari

Früh morgens um kurz nach 3:00 Uhr klingelt der Wecker für uns. Auch unsere Patenkinder trafen pünktlich und voller Vorfreude im Gästehaus ein. Die Matron, Tracy, hatte sich liebevoll darum gekümmert, dass sie rechtzeitig aufstanden und sich fertig machten. Kurz nach 4 Uhr war es dann soweit: Die beiden Fahrzeuge die uns abholen sollten waren da und wir konnten uns auf diese verteilen und die Safari beginnen. 

Noch schnell tanken und dann geht's zum Park
Noch schnell tanken und dann geht's zum Park

Die Fahrt zum Park dauerte ca 2,5h auf denen jedoch vor Anspannung und Aufregung keiner mehr schlafen konnte. Das Abenteuer begann dann auch schon etwa 15 km vor dem Parktor - bei einem der Fahrzeuge gingen die Bremsen kaputt! Da es außerhalb der Ballungsgebiete hier jedoch keinen kurzfristig verfügbaren Abschleppdienst gibt, ging es im Schneckentempo und mit Motorbremse weiter bis wir in das Gemdrive Fahrzeug umsteigen konnten. 

Als Gemdrive wird die Erkundungsfahrt durch die Savanne bezeichnet. 

Es war einfach wunderbar hier die Kinder zu beobachten, wie sie bei jedem neuen Tier aufgeregter wurden "Da, eine Antilope!", "Schaut da drüben - ein Affe!". Die Freude in den Gesichtern der Kinder war mit die größte Freude, die wir an diesem wunderbaren Tag erleben durften. 

Wir haben wirklich viele Tiere gesehen und die Kinder waren von jedem einzelnen fasziniert. Insbesondere natürlich von den majestätischen Elefanten. Leider konnten wir keine Löwen oder Leoparden finden, so sehr Tito, unser Guide, sich auch angestrengt hat. Dafür sahen wir aber die beiden Wappentiere von Uganda: den Kronenkranich und die Heartbeast-Gazelle.


Da die Tiere in der Savanne zur Mittagszeit auch zur Ruhe kommen und nicht mehr sehr aktiv sind, hatten wir für diese Zeit eine Bootstour auf dem Nil zum für den Park namensgebenden Wasserfall gebucht. 

Natürlich gab es auch hier einiges zu entdecken. Das Ufer hielt mehrere Nil-Krokodile und auf dem Rückweg sogar Elefanten bereit. Auf dem Wasser selbst konnte man den Pied-Kingfisher, Nilschwalben und den afrikanischen Schlangenhalsvogel sehen und auch einige Nilpferd gaben sich die Ehre. 

Tito und David, der zweite Fahrer, sorgten in der Zwischenzeit dafür, dass die Bremsen am Bus repariert wurden. 


Nach der Bootstour ging es erstmal zum Mittagessen. Wir sind zwar mit zwei Vätern unterwegs und Markus war geistesgegenwärtig genug vom Frühstückstisch noch eine Packung Brot ein zu packen, aber wir hatten keine Lunchpakete dabei 🫣

Dementsprechend hungrig waren unsere Kids natürlich und hauten ordentlich rein. Es gab landestypische Küche mit Matoke, Reis, Bohnen und so weiter. Insbesondere unserer jüngsten, Saida, merkte man nicht an, dass sie zwischendurch fast das halbe Brot allein gegessen hatte, denn sie verputzt ganze zwei Portionen 😄


Anschließend wollen wir den Namensgebenden Wasserfall zu Fuß erkunden. 

Der Besuch des Wasserfall ist in jedem Fall immer eine sehr nasse Angelegenheit. Der Murchison Fall ist der stärkste Wasserfall der Welt. Dementsprechend gibt es dort sehr viel Gischt und der Weg zu den Aussichtspunkten gleicht einer Dusche. Dafür ist die Aussicht atemberaubend:

Vom Boot aus und den ersten beiden Aussichtspunkten ist nur der kleine, extrem starke Wasserfall zu erkennen. Aber vom dritten Aussichtspunkt zeigt sich der Wasserfall in seiner ganzen beeindruckenden Schönheit. 


Leider ging damit unsere Safari auch schon zu Ende und wir machen uns wieder auf den zweistündigen Heimweg. 


Auf dem Life for All Gelände wurden wir schon sehnsüchtig erwartet und von einer gigantischen Kinderschar in Empfang genommen. Wir waren allerdings viel zu KO um ausgiebig die Geschichten des Tages zu erzählen. Das werden die Kinder die uns begleiteten in den nächsten Tagen aber ganz bestimmt in aller Ausführlichkeit tun 😉

16.12.2025 - Viel zu tun, wenig Zeit

Die Zeit vergeht und so haben wir eigentlich nur noch zwei Tage hier in Bweyale bei diesen wunderbaren, herzlichen Menschen und wir sind uns sicher insbesondere die Kinder sehr vermissen zu werden, nachdem wir Donnerstag von hier wieder aufbrechen müssen. 


Für Florian gingen die Fotoshootings heute gleich wieder weiter. Es ist schon faszinierend, wie viele Kinder wir hier bei Life for All haben. 336 Kinder aktuell und für das neue Schuljahr kommen nochmal mindestens 15 dazu. 

Und zwischenzeitlich dürften wir für mehr als 250 Kinder neue Fotos gemacht haben. 


Unterdessen üben die Kinder für ein kleines Weihnachtsvideo mit Grußbotschaft an die Sponsoren, das Robin dann aufnehmen sollte. Ihr dürft gespannt sein 😊

Wobei es eigentlich nicht möglich ist die tiefe Dankbarkeit die wir hier für alles was über Life for All durch die Sponsoren ermöglicht wird in einem Video auch nur ansatzweise so ein zu fangen wie wir es hier erleben dürfen!


Unterdessen traf auch die Hydraulikflüssigkeit für den Traktor ein. Wie wir schon früher in unserem Aufenthalt hier festgestellt hatten, war davon nämlich nichts mehr im Traktor drin. 

Leider genügten auch die angeforderten 20 Liter nicht um den Tank über das absolute Minimum zu füllen. Also musste nochmal nachbestellt werden.  Wir sind gespannt ob wir während unseres Aufenthalts noch erleben dürfen, dass der Traktor anspringt und die Arbeitshydraulik funktioniert. 

Für den Abend haben wir die Kinder zu einem kleinen Festessen eingeladen. Dies wird zwar auch in erster Linie aus den ihnen bekannten Lebensmitteln bestehen, aber Fleisch gibt es für sie (wie für viele Menschen in Uganda) nur in ganz seltenen Fällen. 

17.12.2025 - Letzter Tag in Bweyale

Es ist kaum zu glauben aber tatsächlich ist heute unser letzter vollständiger Tag in Bweyale angebrochen. Wir bleiben zwar noch eine Nacht, müssen aber morgen früh wieder nach Kampala aufbrechen. 


Heute morgen ging es nochmal nach Bweyale Town. Robin wollte seine beim letzten Besuch in Auftrag gegebene Hose abholen. Leider gab es gestern jedoch einen Stromausfall in Ort, so dass der Schneider noch nicht fertig war. Der will die Hose nun am Nachmittag persönlich vorbei bringen. 

Danach ging es nochmal auf den Markt. Robin und Florian wollten nochmal Stoffe kaufen und Robin noch Halsketten für seine beiden Patenkinder, die nicht mit auf den Markt konnten. 

Markus und Robin spendieren ihren Patenkindern die uns begleiteten je einmal Kleid und Schuhe. Für die Kinder hier ist es etwas ganz besonderes wenn sie etwas neues bekommen, das vorher noch niemand getragen hat. Zudem kommen viele der Kinder aus dem Internat kaum in die Stadt sondern bleiben fast ausschließlich auf dem sicheren Vereinsgelände von Life for All. Somit ist allein schon ein Ausflug in die Stadt und auf den Markt für viele etwas besonderes. 


Nach unserer Rückkehr war Florian gleich wieder als Fotograf gefragt, denn Angela wird nicht müde die Kinder zusammen zu trommeln um wirklich möglichst alle neu abgelichtet zu bekommen. 


Zudem müssen wir uns so langsam und schweren Herzens dem Thema "packen" annehmen 😔


So schwer es uns auch fällt zu packen und unsere Abreise vor zu bereiten, den Kindern fällt es noch schwerer uns gehen zu lassen. Bereits heute flossen schon die ersten Abschiedstränen. Wir gehen und können uns auf unsere Familien zu Hause und viele Annehmlichkeiten freuen. Die Kinder jedoch verlieren Freunde, Lehrer und Bezugspersonen. Wir hoffen dennoch Ihnen ein wenig mehr Hoffnung und Zuversicht hier lassen zu können. 

Wie versprochen ist Benji heute wieder zu uns gestoßen. Er kam kurz vor 23:00 Uhr mit einem LKW aus Kampala. Im Gepäck hatte er eine Ladung mit 40 Matratzen für das Internat die Roland und Ari gesponsert haben. Diese werden auch dringend gebraucht, den viele der vorhandenen Matratzen sind eigentlich nicht mehr zu gebrauchen. Man darf die Matratzen hier auch nicht mit denen in Deutschland vergleichen. Hier gibt es keine Taschenfeder- oder Kaltschaummatratzen mit X Zonen, sondern nur einfache Schaumstoffmatratzen die hier viel extremeren Bedingungen ausgesetzt sind als bei uns. 

18.12.2025 - Abschied aus Bweyale

Nun ist es also so weit und unser letzter Morgen in Bweyale ist angebrochen. Tiefrot und in einen leichten Nebelschleier gehüllt begrüßte uns die ugandische Morgensonne und ein wenig Wehmut machte sich breit. 


Die Koffer sind schon großteils gepackt und um 8 Uhr soll uns das Taxi hier abholen. 

Und dann kam der schreckliche Moment: das Taxi kam und kaum einer konnte seine Abschiedstränen wirklich unterdrücken. 


Fast zwei Wochen mit diesen wunderbaren, herzlichen Menschen und vor allem den Kindern für die jeder Tag mit uns ein Erlebnis war hinterlassen ihre Spuren bei uns die wir gehen müssen und genauso bei denen die wir hier zurück lassen müssen. Auch wenn wir uns sehr auf unsere Familien freuen ist es ein sehr schwerer Abschied. 


Auch im Auto ist die Stimmung immer noch gedrückt und jeder ringt mit seiner Fassung. 

Auf dem Kampala-Gulu Highway legten wir dann irgendwo einen Zwischenstopp ein um frische Früchte für zu Hause ein zu kaufen. Schließlich hatten wir ja (zumindest teilweise) die klare Absage bekommen, dass wir uns ohne Früchte nicht nach Hause zu trauen brauchen 😉

Natürlich waren wir Buzungu wieder die Attraktion schlechthin und nachdem die Straßenverkäufer verstanden hatten, dass Benji für uns an den umliegenden Ständen unterwegs war um unsere Früchte zu organisieren konnte man sich auch ganz nett mit ihnen unterhalten ohne zu irgendwelchen Käufen gedrängt zu werden. 


Überhaupt sind die Leute hier in Uganda immer sehr interessiert daran, was denn drei Buzungu nach Uganda verschlägt und warum sie ständig mit Einheimischen unterwegs sind und nicht nur mit Touristenführern. Wenn wir dann von Life for All erzählen und das wir als Vertreter der deutschen Einheit hier sind um mit der ugandischen Organisation zusammen zu arbeiten sind sie meist sehr beeindruckt und dankbar für die Arbeit die wir in ihrem Land tun und ermöglichen. 


Die Stimmung ist zwischenzeitlich zwar besser geworden aber die Gedanken an die Menschen in Bweyale auf dem LFA-Gelände machen immer noch wehmütig. 

In Kampala angekommen lud uns Benji zu sich nach Hause ein, so dass wir seine Frau Esther und die kleine Jael sehen konnten. 

Esther hatte auch leckeres Essen für uns vorbereitet und wir verbrachten einen wunderbaren Nachmittag. 


Anschließend ging es weiter zu Esthers Schwester, Jeva, die etwas näher am Flughafen wohnt. 

19.12.2025 - Heimreise

Wir starteten gegen 1 Uhr von dort, um rechtzeitig am Flughafen zu sein. Was auch gut geklappt hat, denn um ca 2:30 Uhr trafen wir am Gate ein. 


Der Abflug war dann kurz nach der geplanten Uhrzeit von 4:15 Uhr und wir landeten pünktlich um 11:55 Uhr in Istanbul. Dort hatten wir dann etwa 5 Stunden Aufenthalt, bevor wir dann gegen 17 Uhr Richtung Stuttgart starten. Diesmal sollten wir also genug Zeit haben, dass auch unser Gepäck mit an Bord ist. 😉


Die Wartezeit verkürzte uns ein kurzer Besuch im Lego-Store im istanbuler Flughafen und ein paar überteuerte Burger bei McDonalds. Irgendwann wird dann auch unser Abflug Gate bekannt gegeben und so begangen wir uns dann dorthin um noch ein wenig zu entspannen. Allerdings kam kurz darauf die Info, dass das Gate nochmal geändert wurde und so machten wir uns auf den Weg einmal quer durch den Flughafen um dann hoffentlich am richtigen Gate zu sein. 


Wenn alles soweit passt werden wir dann gegen 18 Uhr in Stuttgart landen. (Alle Angaben in lokaler Zeit).

Der Flieger erreichte Stuttgart pünktlich und ohne Zwischenfall und auch Passkontrolle und Gepäckabholung verliefen problemlos. Und allem Anschein nach wurden auch alle Früchte durch gelassen. 


Auch wenn wir mit Wehmut zurück blicken und wissen was wir zurück gelassen haben freuen wir uns nun unsere Lieben hier in Deutschland wieder in die Arme nehmen zu können! ❤️


Hiermit endet dieser Blog über unsere Reise nach Uganda. Vielen Dank fürs Lesen und in Gedanken dabei sein.